Freiwillige Feuerwehr Brillit

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Aktuelles


Übungsdienst "Drehleiter"

Das Thema des Übungsdienstes am 05.09. war die Drehleiter. Am letzten Donnerstag waren wir zu Gast bei der Feuerwehr der Stadt Bremervörde um uns die dort stationierte Drehleiter anzuschauen und erklären zu lassen. Nachdem uns einzelne Funktionen, wie die Menschrettung mit einer Trage ausführlich erklärt und gezeigt worden sind, sind wir über die Leiter in das Fenster eines Übungshauses eingestiegen. Am Ende des Dienstes konnten dann noch einige Kameraden auf die maximale Höhe der Drehleiter auffahren.


Fahrzeugkunde Rüstwagen und Einsatz von technischem Gerät beim PKW Unfall


Am Samstag, den 10. August 2019, wurde bei der Feuerwehr Brillit wieder ein Quartalsdienst durchgeführt. An diesen Ausbildungsdiensten wird immer ein zeitaufwendiges Thema bearbeitet, welches bei den normalen Abenddiensten zeitlich auf mehrere Termine verteilt werden müsste.

Diesmal waren drei Kameraden aus der Feuerwehr Gnarrenburg mit dem Rüstwagen, welcher vom Landkreis Rotenburg in Gnarrenburg stationiert ist, bei uns zu Gast.  Im ersten Teil des Ausbildungsdienstes wurde das Fahrzeug samt Beladung unter die Lupe genommen. Es wurde alle Gerätefächer mit deren Ausrüstungsgegenständen in Augenschein genommen und die Ausrüstung kurz für ihren Einsatzzweck und deren Handhabung erläutert.

Im zweiten Teil des Ausbildungsdienstes wurde dann ein Schrott-PKW „zerlegt“. Es wurden die Grundsätze für die schonende Patientenrettung bei einem PKW Unfall erläutert. Auch wurden die verschiedenen Schneide- und Öffnungsarten bei einem PKW Unfall erklärt. Jeder Teilnehmer dieses Ausbildungsdienstes konnte mal mit der Rettungsschere dem Spreizer oder mit den Rettungszylindern an dem „verunfallten PKW“ arbeiten.

Während der Mittagspause konnten sich alle Teilnehmer bei Gegrilltem und Salat stärken.  Alle Teilnehmer haben bei der anschließenden Besprechung ein positives Fazit aus dem Ausbildungsdienst gezogen.

Zum Schluss möchten wir uns nochmals bei den drei Kameraden aus Gnarrenburg dafür bedanken, dass sie sich die Zeit für uns genommen haben und uns alles so intensiv erklärt haben. Ebenso möchten wir uns bei der Autoverwertung Dammann aus Bremervörde bedanken, die uns das Schrott-Auto zur Verfügung gestellt haben.


Übungsdienst "Technische Hilfeleistung / Verkerhsunfall"

Am 01.08. fand ein Übungsdienst zum Thema Verkehrsunfall statt. Das Übungsszenario war ein auf der Seite liegender PKW mit einer eingeklemmten Person. Unsere Aufgabe war es den PKW mit Materialien aus unserem TSF abzusichern und einen Zugang zur Betreuung der eingeklemmten Person zu schaffen. Da unser Feuerwehrfahrzeug nicht explizit mit Material zur technischen Rettung ausgestattet ist, muss mit anderem Material improvisiert werden. Fazit dieses Dienstes war, das sich ein Fahrzeug auch mit einfachen Materialien sehr gut absichern lässt. So haben wir eine Seite des PKWs mithilfe von Leitern und Gurten und die Dachseite mit Schlauchbrücken und Schläuchen abgestützt.

Am Samstag, den 10.08. findet ein weiterer Dienst zum Thema technische Hilfeleistung statt. Bei diesem Dienst ist dann auch der Rüstwagen der Ortsfeuerwehr Gnarrenburg vor Ort.


Kräftemessen der Retter

Gemeindefeuerwehrfest Gnarrenburg: Ortsfeuerwehr Klenkendorf holt sich den Siegerpokal

Kuhstedtermoor. Bei hochsommerlichem Wetter und Temperaturen von über 30 Grad kamen die Feuerwehrkräfte in Kuhstedtermoor beim diesjährigen Gemeindefeuerwehrfest Gnarrenburg ordentlich ins Schwitzen. Ortsbrandmeister Frank Wellbrock und seine Kameraden hatten die Wettkampfbahnen auf dem Sportplatz neben dem Dorfgemeinschafts- und Feuerwehrhaus so tadellos für die Leistungswettbewerbe vorbereitet, dass es für sie bei den Wettkämpfen nur für den letzten Platz reichte.

Beim Gemeindefeuerwehrfest Gnarrenburg, das in diesem Jahr aus Anlass des 75-jährigen Bestehens der Freiwilligen Ortsfeuerwehr Kuhstedtermoor in Kuhstedtermoor stattfand, wurden die neuen Bestimmungen für die Durchführung von Leistungsvergleichen der Feuerwehren in Niedersachsen angewendet.

Dabei wurden die Übungen in drei Module aufgeteilt. Während die Module „Löschwasserangriff“ und „Kuppeln einer Saugleitung“ auf den Wettkampfbahnen auf dem Sportplatz durchgeführt wurden, fand das dritte Modul auf dem Platz neben dem „Cultimo“ statt. Dabei musste der jeweilige Fahrer des Feuerwehrfahrzeuges seine Fahrkünste unter Beweis stellen.

An den Leistungswettbewerben nahmen alle elf Ortsfeuerwehren mit insgesamt 18 Feuerwehrgruppen teil. Als Gastfeuerwehren nahmen die Ortsfeuerwehren Bornreihe und Ostersode an den Wettkämpfen teil. Aber auch insgesamt sieben Jugendfeuerwehrgruppen und vier Kinderfeuerwehrgruppen stellten ihr Können unter Beweis. Trotz des herrlichen Sommerwetters stießen die neuen und auch spannenden Wettkampfbedingungen nicht nur bei den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern auf ein großes Interesse, sondern auch bei Gemeindebürgermeister Axel Renken und Ortsvorsteher Rainer Müller. Ferner begrüßten die Gastgeber Kreisbrandmeister Jürgen Lemmermann und Abschnittsleiter Hans-Jürgen Behnken sowie deren Nachfolger Peter Dettmer und Jörg Suske und Stadtbrandmeister Nils Schwarz aus Bremervörde.

Mit großer Spannung wurden auch die Wettkämpfe der Jugendfeuerwehren  verfolgt. Auf ebenso großes Interesse stießen aber auch die Wettkämpfe der vier Kinderfeuerwehrgruppen aus Brillit und Karlshöfen. Bei allen Übungen merkte man den Mädchen und Jungendeutlich an, mit welch einer Begeisterung und Elan sie die einzelnen Übungen absolvierten.

Gerade nach diesen Wettkämpfen zeigte sich Gemeindebrandmeister Ingo Kück sehr erfreut darüber und betonte, dass sich die Gnarrenburger Ortsfeuerwehren über den Nachwuchs keine Sorgen machen müssten, da immer wieder gute Feuerwehrleute nachrückten, die mit großem Eifer ihren Feuerwehrdienst verrichteten.

Wie schon beim Stadtfeuerwehrfest in Bremervörde, konnte auch beim Gemeindefeuerwehrfest in Gnarrenburg der vorgegebene Zeitplan nicht ganz eingehalten werden, da die Auswertung der neuen Wettkampfbestimmungen doch mehr Zeit als vorgesehen in Anspruch nahm.

Zunächst gab Gemeindebrandmeister Ingo Kück mit der Gruppe Brillit 2 den Sieger der Kinderfeuerwehr bekannt. Die Mannschaft nahm zum ersten Mal am Gemeindefeuerwehrfest teil. Die weiteren Plätze sicherten sich die Gruppen Karlshöfen 2 und 1 vor Brillit 1. Den ersten Platz bei der Jugendfeuerwehr erreichte mit der höchsten Punktzahl die Gruppe „Gnarrenburg Orange“. Die weiteren Plätze sicherten sich die Gruppen Karlshöfen 1, Klenkendorf, Karlshöfen 2, Kuhstedt Rosa, Gnarrenburg Blau und Kuhstedt Lila.

Den Sieg der Ortsfeuerwehren sicherte sich mit einer Gesamtprozentzahl von 99,90 Prozent die Gruppe 1 der Ortsfeuerwehr Klenkendorf. Es folgten die Gruppen Gnarrenburg 2, Brillit 2, Gnarrenburg 1 und Langenhausen 2. Diese fünf Ortsfeuerwehren nehmen auch am Kreisentscheid, der am 7. September in Nartum stattfindet, teil. Ab Platz sechs sicherten sich die weiteren Plätze die Gruppen der Ortsfeuerwehren Gnarrenburg 3, Findorf, Klenkendorf 2, Karlshöfen 1, Brillit 1, Glinstedt, Fahrendorf 1, Augustendorf, Fahrendorf 2, Kuhstedt, Langenhausen 3 und die Gastgeberwehr Kuhstedtermoor. Gemeindebrandmeister Ingo Kück und Ortsbrandmeister Frank Wellbrock zeigten sich mit dem Verlauf des Festes bei guten Wettkampfbedingungen mehr als zufrieden. Mit einem großen und auch sehr gut besuchten Festball im Festzelt zur Livemusik der Band „Euroline“ endete das diesjährige Gemeindefeuerwehrfest.

Text: Uwe Bredehöft – Bremervörder Zeitung

Bild: Feuerwehr Brillit & Uwe Bredehöft – Bremervörder Zeitung


Gemeinsame Gefahrgutübung der Feuerwehren Brillit und Gnarrenburg in Zusammenarbeit mit dem Gefahrgutzug des Landkreises Rotenburg (Wümme)

 

Brillit (sf) Am Samstag fand in der Ortschaft Brillit eine Ortsübergreifende Gefahrgutübung statt. Als Übungsobjekt wurden die Flächen der Grundschule Brillit im Ortsteil Osterwede genutzt. Der Übung ging eine theoretische Schulung durch den Leiter des Gefahrgut- und Umweltschutzzug (GGZ) des Landkreises Rotenburg (Wümme), Torben Wilshusen, voraus. In seinem Vortrag ging Wilshusen auf die Struktur des GGZ ein und erläuterte die grundlegende Vorgehensweise bei einem Gefahrguteinsatz. Dann ging es raus in die Praxis. Das Übungsdrehbuch sah folgende Lage vor: Auf einem Gewerbegelände stand eine Palette mit vier Gebinden á 60 Liter mit unbekannten Inhalt. Zwei dieser Fässer waren Leck geschlagen. Für die Einsatzkräfte galt es eine erste Erkundung und eine entsprechende Identifizierung des Stoffes durchzuführen. Zum Ende mussten die Gebinde in sogenannte Überfässer gepackt werden. Bis dahin war es aber eine starke Logistische Herausforderung. Die „Einsatzstelle“ wurde in mehrere Bereiche, sogenannte Abschnitte, eingeteilt. Hierbei stellte sich heraus, dass es sehr zeitaufwendig ist, einen Gefahrguteinsatz abzuarbeiten. Geschuldet ist dies der sorgfältigen Vorbereitung eines solchen Einsatzes. Für einen Gefahrguteinsatz ist es wichtig, den vorhandenen Platz optimal zu nutzen, die Zu- und Abfahrt von Einsatzfahrzeugen mit einzuplanen, die Windrichtung zu beachten und für ausreichend Personal zu sorgen! Bei dieser Übungslage wurde schnell klar, dass die Vorhanden Einsatzkräfte nicht ausreichen, denn eine Einsatzkraft kann im Idealfall maximal zehn Minuten im Chemikalienschutzanzug arbeiten! Im Realeinsatz wären schnell weitere Ortsfeuerwehren aus der Umgebung hinzugekommen. Am Ende der Übung gab es ein positives Fazit. Es gibt noch die ein oder andere Verbesserung für die Zukunft, aber dafür macht man ja so eine Übung. So das Fazit der eingesetzten Kräfte. An der Übung beteiligten sich rund 50 Einsatzkräfte der Ortswehren Brillit und Gnarrenburg, sowie des Gefahrgut- und Umweltschutzzuges des Landkreises Rotenburg (Wümme) mit insgesamt elf Fahrzeugen.



"Löschstrolche" starten durch 

Zweite Kinderfeuerwehr in der Gemeinde Gnarrenburg gegründet – Zahlreiche Spenden zur Gründung

 

BRILLIT.Anfang März ist in der Gemeinde Gnarrenburg die zweite Kinderfeuerwehr gegründet worden. Den „Brilliter Löschstrolchen“ gehörencaktuell 14 Kinder aus und um Brillit an. Die Leitung der Kinderfeuerwehr liegt bei Nadine Schomacker und ihrem Stellvertreter Daniel Flach. Unterstützung bekommen die beiden von vier weiteren Betreuern.

Ortsbrandmeister Frank Schomacker verwies bei der Gründungsversammlung in seinen Grußwortenauf das Motto des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen „Zukunft gestalten – Deine Feuerwehr“!: „Und wie kann man die Zukunft der Feuerwehr besser gestalten als mit der Gründung einer Kinderfeuerwehr.“ Bereits im vergangenen August wurde der Beschluss gefasst, eine Kinderfeuerwehr zu gründen. Das Interesse bei den Kindern sei groß gewesen. Es sollte aber trotzdem kein Schnellschuss werden,so Schomacker. Nach gründlicher Vorbereitungund in enger Zusammenarbeit mit der Gemeindefeuerwehr und den Jugendfeuerwehren war es am 2. März dann endlich soweit: Die Kinderfeuerweh r„Brilliter Löschstrolche“ wurde gegründet. Neben den anderen Gästen würdigte auch Ortsbürgermeister Ingo Bollmeyer die Gründung der Kinderfeuerwehr ganz besonders: „Ich gratuliere euch ganz herzlich zur Gründung. Ich finde die Kinderfeuerwehr großartig. “Es stehen viele Aktivitäten auf dem Plan der „Löschstrolche“: So wollen die Kinder mit einem Jäger in den Wald gehen, die Polizeistation und die Rettungswache besichtigen und mit der Kinderfeuerwehr Karlshöfen Eis essen gehen sowie  gemeinsam spielen. Für Letzteres böte sich der große Spielplatz in Brillit an. Neben den zahlreichen Gästen freute sich Nadine Schomacker besonders über die Geschenke. Frank Schröder, der allgemeine Vertreter des Gnarrenburger Gemeindebürgermeisters, überreichte einen Umschlag als Zeichen der Anerkennung im Namen der Gemeinde. Darüber hinaus konnte die Leiterin der Kinderfeuerwehr 500 Euro von der Ortschaft Brillit  und 400 Euro von der Volksbank eG Osterholz Bremervörde entgegennehmen. Auch die Fruchtaufstrichmanufaktur „FruchtGenussbyKasa“ aus Brillit überreichte 100 Euro. Wofür ein Teil des Geldes eingesetzt wird, stand übrigens schnell fest. Zuallererst soll einheitliche Bekleidung beschafft werden.  Denn eine „Uniform“ stärke das Wir Gefühl und die Zusammengehörigkeit zu den anderen Feuerwehren, waren sich alle einig. (bz)


Überraschungssieger in Gnarrenburg

125-jähriges Bestehen der Gnarrenburger Feuerwehr: Brandschützer veranstalten Jubiläumswettkämpfe – Brilliter Feuerwehr siegt

GNARRENBURG. 125 Jahre besteht nun schon die Gnarrenburger Ortsfeuerwehr. Aus diesem Grund hat die Wehr in diesem Jahr bereits einige Jubiläumsfeierlichkeiten veranstaltet und am Wochenende zu den Gemeindewettkämpfen eingeladen. Eine Premiere gab es dabei für die neuen Wettkampfregeln. Deren Anwendung brachte am Ende ganz andere Gewinner als in den Vorjahren hervor.
Rund ums Gnarrenburger Feuerwehrhaus herrschte am Freitag, den 29.06.18, und Sonnabend, den 30.06.18, jede Menge Trubel. Bereits am Freitagabend kamen hunderte Wehrmitglieder aus Gnarrenburg und den Nachbargemeinden und Nachbarkreisen zu den Alterswettkämpfen zusammen. Bei den Wettkämpfen nach „alten Regeln“ siegte die Wehr Neu-St.-Jürgen II vor Iselersheim, Kirchtimke, Mehedorf und Alfstedt.
Bevor am Sonnabend die elf Wehren aus der Gemeinde Gnarrenburg zu ihren Wettkämpfen antraten, marschierten die Wehrmitglieder in Begleitung der Spielmannszüge Augustendorf und Gnarrenburg durch den Ort. Am Gedenkstein vor der Kirche wurde bei einem Zwischenstopp ein Kranz niedergelegt. „Wir gedenken damit den Feuerwehrkameraden, die in den vergangenen 125 Jahren gestorben sind“, betonte Ortsbrandmeister Michael Mahler in einer kleinen Ansprache.
Auf dem Gelände am Feuerwehrhaus erwartete die 18 Wettkampfgruppen und sechs Jugendfeuerwehren dann ganz neue Wettkampfbedingungen. Die Gruppen mussten in drei unterschiedlichen Kategorien ihr Können zeigen. Da mussten Schläuche schnell und sorgfältig zusammengekuppelt werden, mit dem Feuerwehrfahrzeug ein Parcours bewältigt sowie ein Löschangriff simuliert werden.
Die Ergebnisse verblüfften bei der Siegerehrung so manche Mannschaft. So brach riesiger Jubel bei der erstplatzierten Brilliter Wehr aus, die schon länger keinen vorderen Platz bei den Gemeindewettkämpfen erreichen konnte. Gleiches galt auch für die zweitplatzierten Kuhstedter. Klenkendorf   I musste sich mit dem dritten Platz zufriedengeben. Einen neuen Wanderpokal für die Mannschaft, die die Aufgaben in der schnellsten Zeit erledigt hatte, gab es für die Gruppe Klenkendorf II.
„Die neuen Wettkämpfe sind ganz anders als die vorherigen. Die ehemaligen Favoriten konnten sich somit nicht wieder durchsetzen. Mal schauen, wie es im nächsten Jahr aussieht, wenn die Wehren mehr Zeit zum Trainieren der neuen Abläufe haben“, so Gemeindebrandmeister Ingo Kück.
Bei den Jugendfeuerwehren siegte die Wettkampfgruppe Gnarrenburg Blau vor Kuhstedt und Karlshöfen I. Auf den Plätzen vier, fünf und sechs folgten die Gruppen Gnarrenburg Orange, Karlshöfen II und Klenkendorf.
Gemeindebürgermeister Axel Renken lobte am Abend die gute Beteiligung an den Wettkämpfen und erklärte, dass die neuen Etappen der Wettkämpfe sehr gut nachvollziehbar seien. „Ich glaube, viele Bedenkenträger in Sachen neuer Wettkampfregeln sind jetzt beruhigter“, bilanzierte Renken.
Abschnittsleiter Hans-Jürgen Behnken ehrte am Abend gemeinsam mit Kreisbrandmeister Jürgen Lemmermann die beiden Hauptlöschmeister Timm Meyer (Karlshöfen) und Heiko Zellin (Gnarrenburg). Meyer und Zellin erhielten für besondere Verdienste die Ehrenmedaille des Feuerwehrverbandes Bremervörde. Adrian Mahler aus Gnarrenburg wurde zudem zum Löschmeister befördert.
Am Abend ließen die Feuerwehrkameraden und viele weitere Gäste die Wettkampftage bei einem Festball im großen Festzelt ausklingen.
Ergebnisse:
› Platzierungen bei den Gemeindefeuerwehrwettkämpfen: 1. Brillit (99,73 Prozent), 2. Kuhstedt (99,67), 3. Klenkendorf I (99,66), 4. Klenkendorf II (99,64), 5. Glinstedt (99,62), 6. Augustendorf (99,60), 7. Langenhausen III (99,50), 8. Karlshöfen I (99,38), 9. Langenhausen II (99,35), 10. Kuhstedtermoor (99,10), 11. Findorf (98,89), 12. Gnarrenburg III (98,69), 13. Langenhausen I (98,64), 14. Gnarrenburg I (98,37), 15. Karlshöfen II (98,32), 16. Fahrendorf I (97,83), 17. Gnarrenburg II (97,61), 18. Fahrendorf II (92,26).

Text & Bild: Birgit Pape – Bremervörder Zeitung




„Eines der arbeitsreichsten Jahre“

Brilliter Brandschützer blicken auf 2017 zurück – Ausgebranntes Fluchtauto schafft es in die BILD – Zeitung

BRILLIT. Mit Gästen aus Verwaltung und Feuerwehrführung haben die Brilliter Brandschützer kürzlich bei der Mitgliederversammlung auf das vergangene Jahr zurückgeblickt, das mit neun teils kuriosen Einiges zu bieten hatte. Zudem standen Wahlen, Ehrungen und Beförderungen auf dem Programm der von Ortsbrandmeister Frank Schomaker geleiteten Zusammenkunft.

 

In Gegenwart des Stellvertretenden Gemeindebrandmeisters Jörg Suske, von Gemeindebürgermeister Axel Renken, des Feuerschutzausschußvorsitzenden Martin Wilshusen und des Stellvertretenden Ortsbürgermeister Andre Wenzel berichtete Schomaker dass 2017 „eines derarbeitsreichsten Jahre der Geschichte der Brilliter Wehr“ gewesen sei. 69 Eintragungen im Dienstbuch zeugen davon. „und wir tragen natürlich nicht jeden Handschlag ein“, so Schomaker.

Die Brilliter Wehr, die derzeit aus 27 aktiven Brandschützern, 62 fördernden Mitglieder und einer elfköpfigen Altersabteilung besteht, wurde im vergangenen Jahr neunmal alarmiert, davon zweimal zur Unterstützung nach Gnarrenburg und einmal nach Kuhstedt. Dreimal wurde die Wehr zu unwetterbedingten Einsätzen gerufen, bei denen insgesamt 14 umgestürzte Bäume von den Straßen der Ortschaft entfernt wurden.

Höhepunkt war zweifellos ein fall, der es bis in die BILD-Zeitung schaffte. Am 22. Februar war die Nacht für die Brandschütze um 2.33 Uhr quasi vorbei. Nach einem Einbruch im Landkreis Cuxhaven hatten Kriminelle ihr Fluchtfahrzeug im Anschluss an eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei in der örtlichen Hegebuschstraße „heiß entsorgt“. Die Brilliter Brandschützer löschten die Flammen.

Hinzu kamen bei den Einsätzen zwei Brände in Gnarrenburg, bei den Humuswerken und an der Alten Ziegelei in Kuhstedt, bei denen die Brilliter letztlich nicht mehr eingreifen mussten, sowie der Brand eines Stalles in der Feldstraße in Brillit. Der Herbst sei von den Folgen der Stürme und den damit verbundenen Einsätzen geprägt gewesen. Insgesamt berichtete Schomaker, hätten die örtlichen Brandschützer über 163 Stunden bei Einsätzen verbracht. Jeder habe durchschnittlich zwei Stunden gedauert. Hinzu seien Übungen, Wettkämpfe und Lehrgänge sowie Hilfeleistungen für die Dorfgemeinschaft, zum Beispiel beim Osterfeuer, beim Schützenfest und bei Arbeitsdiensten gekommen.

Ehrungen gab es während der Versammlung für Wilhelm Michaelis, der seit 60 Jahren der Wehr angehört, sowie für Bernd Michaelis und Andre Wenzel, die für „besonderen Fleiß“ ausgezeichnet wurden. Bei den Wahlen wurden der Sicherheitsbauftragter Tobias Offel im Amt bestätigt. Die Nachfolge von Andre Stemmermann als Stellvertretender Gerätewart tritt Rene Bredehöft an, das Amt des Kassenprüfer übernimmt Jens Burmester von Andre Wenzel. Befördert wurden Andre Stemmermann (Hauptfeuerwehrmann), Niclas Garms (Hauptfeuerwehrmann), Tobias Offel (Oberfeuerwehrmann) und Andre Wenzel (Oberfeuerwehrmann).

„Ich denke, wir haben wieder viel bewegt“, schloss der Ortsbrandmeister seine Ausführungen und dankte allen Kameradinnen und Kameraden für Ihren ehrenamtlichen Einsatz sowie den Ehepartnern und Familien für die Unterstützung und das Verständnis für unsere Arbeit“. (alg)

Text: Bremervörder Zeitung Foto: Feuerwehr Brillit


Reale Ausbildung in der Brandsimulationsanlage


Am Morgen des 12.08.2017 haben sich zwölf Kameraden aus Brillit und Fahrendorf sowie drei Ausbilder gegen 6:30 Uhr auf dem Weg nach Schneeheide im Heidekreis gemacht. An der Feuerwehrtechnischen Zentrale des Heidekreis betreiben der Landkreis Rotenburg und der Heidekreises gemeinsam eine Brandsimulationsanlage. In dieser Anlage können Feuerwehren aus den beiden Landkreisen realitätsnahe Brandbekämpfung üben. Dort angekommen gab es ein gemeinsames Frühstück und gleichzeitig eine Besprechung der anstehenden Übungen.

So wurde an diesem Tag das korrekte öffnen von Türen zu Brandräumen, das Absuchen von verrauchten Räumen nach Personen und das richtige Verhalten bei einer Rauchgasdurchzündung (Flashover) trainiert.

Bei den Übungen gingen einige Kameraden auch mal an ihre Leistungsgrenze, welche durch die starke Hitze und die mitzunehmende Ausrüstung bedient war. Die Sicht in der Anlage betrug zeitweise gerademal 15 cm. Trotz des ernsten Hintergrundes dieser Übungen und den damit verbundenen Stresssituationen hatten alle Teilnehmer viel Spaß an der Ausbildung.

Zeitgleich wurden auch die Kameradschaft und das gegenseitige Vertrauen unter den beiden Ortsfeuerwehren und den Kameraden gestärkt

Feuerwehr zu Gast in der Kindertagesstätte Brillit

 

Brillit  Das Feuerwehrfahrzeug der Brilliter Ortsfeuerwehr rollt langsam auf das Grundstück der Kindertagestätte Brillit. Die 5 Kameraden rollen routiniert Schläuche aus und legen Ausrüstungsgegenstände bereit. An den Fensterscheiben der beiden Gruppenräume drängen sich die Kinder, bemüht den besten Blick auf das Geschehen zu erhaschen. Selbst die Erzieher sind ein wenig nervös. Die Feuerwehr kommt ja schließlich nicht jeden Tag in den Kindergarten. Nach dem alles Aufgebaut war, durften die Kinder dann endlich nach draußen. Mittlerweile zum 5. Mal in Folge ist die Ortsfeuerwehr Brillit im Mai zur Brandschutzerziehung im Kindergarten „angerückt“. Die Kinder wurden in 4 Gruppen aufgeteilt, damit es an den 4 vorbereiteten Stationen nicht zu eng ist.  Ziel dieser Besuche ist es, denn Kinder das Thema Feuerwehr und das Verhalten bei einem Notfall näher zu bringen. Die Kinder durften verschiedene Ausrüstungsgegenstände ansehen und natürlich auch mal eine und andere auch ausprobieren. Sie stellten fest, dass es gar nicht so einfach ist einen kleinen Schlauch in die richtige Richtung auszurollen. Auch die Kameraden der Feuerwehr Brillit waren zum „Anfassen“ da. So erlebten die Kinder wie es sich anhört wenn sich ein Atemschutztrupp in einem Raum fortbewegt und dass das Geräusch des Lungenautomaten der Atemschutzausrüstung nichts Schlimmes ist. Mit dabei war zum ersten Mal auch unser neuer Kamerad „Flori“, ein schwarzer Rabe in Feuerwehrkleidung. „Flori“ erzählte den Kindern wie man einen Notruf richtig absetzt und erklärte die Verschiedenen Einsatzkleidungen der Einsatzkräfte. Nachdem die Kinder die 4 Stationen „abgearbeitet“ hatten, freuten sich alle auf ein gemeinsames Abschlussfoto.


Übungsdienst vom 04.06.2017 - Flashover Simulation


Bei diesem Übungsdienst ging es um die Simulation eines Flashovers. Ein Flashover ensteht, wenn sich Pyrolysegase unter der Decke eines Raumes sammeln und diese bei einer bestimmten Temperatur schlagartig entzünden. Nach dem Flashover steht der gesammte, mit Rauchgasen gefüllte Raum in Flammen. Zu beobachten ist ein Rollen der Flammen und Rauchgase an der Raumdecke. Simuliert haben wir dies, indem wir eine Box gebaut haben, in der sich die Rauchgase sammeln können. Abgesichert wurde die Übung durch die Verwendung eines Hydroschildes, welches den Funkenflug größtenteils unterbindet und die Rauchgase auf Arbeitshöhe von uns verngehalten hat. Außerdem lagen eine C-Leitung mit Hohlstrahlrohr und unsere Hochdrucklöschanlage zum eingreifen bereit. Ein Trupp hat sich mit Atemschutz ausgerüstet. Am Ende der Übung hat der Angriffstrupp, der aus zwei Atemschutzgeräteträgern bestand, dass Feuer gelöscht.


Nachllöscharbeiten des Angiffstrupp

Hier erkennt man den Angriffstrupp, der aus zwei Atemschutzgeräteträgern bestand, während er die restlichen Flammen der Simulationsbox bekämpft.